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„Der Goldene Saal Verein hat sich immer dort eingeschaltet, wo weitere Baufortschritte in Frage gestellt waren und wo keine Finanzmittel zur Verfügung standen.“ so Vorsitzender Josef Egger
Unmittelbar übernommen wurden:
- die Kunstschlosserarbeiten für die gesamten Beschläge der Haupt- und Nebenportale
- die Kopien der zehn Grotesk-Ornament-Tafeln in Temperatechnik für die Saaldecke
- sechs Kartuschen (vier Eck- und zwei Mittelkartuschen über dem südlichen und dem nördlichen Hauptportal)
Die feierliche Einweihung der ersten Wiederherstellungsstufe fand am 9. Januar 1985 statt.
Der ab 1984 amtierende Vorsitzende Donat Müller würdigte die Unterstützung durch die Spender, „weil viele Bürger sich auch heute noch identifizieren mit ihrer Stadt, dem Rathaus und der Idee, Altüberliefertes zu erhalten oder historisch wieder herzustellen.“
1991 fasste die Mitgliederversammlung des Vereins den Beschluss, dass der Goldene-Saal-Verein auch weiterhin seinem Förderzweck dienen und sich um die originalgetreue Rekonstruktion vor allem der beiden südlichen Fürstenzimmer bemühen werde
Der amtierende Vorsitzende und Kreishandwerksmeister Konrad Rebholz sah als seine primäre Aufgabe, die provisorische Beleuchtung des Saales zu ändern. Der Verein übernahm die Kosten für die indirekte Beleuchtung über die Fenster in Höhe von 66.500 €.
Um den Beginn des Ausbaus des südwestlichen Fürstenzimmers zu ermöglichen, war die Anpassung der Raumhöhe erforderlich. Der Verein stellte hierfür 255.000 € als Anschubfinanzierung zur Verfügung.
Für die sechs Halbfigurenbilder investierte der Verein rd. 15.000 €.
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